Vorhang auf fĂĽr:

Tamponsteuer

Was ist die
Tamponsteuer?

Als Tamponsteuer wird die Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen bezeichnet. Aktuell formiert sich international ein immer größerer Protest, der die Senkung oder Abschaffung dieser Steuer fordert.

- AHA!

Tamponsteuer
FACTS

Wusstest du?
1.

Rund 40 Jahre verbringen wir durchschnittlich mit unserer Periode und durchleben ca. 500 Zyklen.

2.

3-7 Tage pro Monat, insgesamt 6-7 Jahre und damit rund 3000 Tage unseres Lebens verbringen wir durchgehend menstruierend.

3.

10.000 – 17.000 Tampons bzw. Binden verbraucht eine Frau in ihrem Leben.

4.

Über 10% aller Frauen leiden so stark unter ihrer Periode, dass sie in dieser Zeit ihrer Ausbildung oder ihrem Beruf nicht nachgehen können.

Menstruationsbilanz: Wie viel Geld gibst du fĂĽr die Periode aus?

Hast du dir einmal ausgerechnet, wie viel Zeit du mit deiner Regel verbringst und was das fĂĽr deinen Geldbeutel bedeutet? Nein? Wir haben das fĂĽr dich zusammengefasst:

Die Menstruationsbilanz von Eva Erdbeerwoche

Zur besseren Veranschaulichung nehmen wir mal die Menstruationsbilanz einer durchschnittlichen Frau her: Eva Erdbeerwoche hat seit ihrem 12. Lebensjahr ihre Periode und eine mittelstarke Blutung mit einer Dauer von 5 Tagen pro Zyklus. Sie benutzt tagsüber Tampons, in der Nacht eine Binde und trägt vor der Regel und an den schwächeren Tagen auch gerne einmal eine Slipeinlage. Darüber hinaus hat sie am ersten Tag ihrer Regel starke Krämpfe, sodass sie zwei Schmerztabletten pro Zyklus einnimmt. Während ihrer fruchtbaren Zeit wird Eva Erdbeerwoche wie 50% der Frauen in Deutschland und Österreich mit der Pille verhüten. Wir nehmen an, dass sie 20 Jahre ihres Lebens mit Hormonen verbringt. Das ergibt folgende Rechnung:

  • 4 Tampons pro Tag x 20 Cent x 5 Tage x 12 Monate x 40 Jahre = EUR 1.920
  • 1 Binde pro Tag x 20 Cent x 5 Tage x 12 Monate x 40 Jahre = EUR 480
  • 1 Slipeinlage pro Tag x 6 Cent x 5 Tage x 12 Monate x 40 Jahre = EUR 144
  • 2 Schmerztabletten pro Monat x 70 Cent x 12 Monate x 40 Jahre = EUR 672
  • 15 Euro fĂĽr die Pille x 12 Monate x 20 Jahre = EUR 3.600

Eva Erdbeerwoche wird in ihrem Leben also sage und schreibe knapp 7.000 Euro für ihre Menstruation und Verhütung ausgegeben! Warum die Zahl noch viel zu niedrig ist? Was wir hier nicht mit einberechnet haben sind die Slipeinlagen, die Frauen auch zwischendurch gegen Ausfluss benutzen oder die Wochenbetteinlagen nach einer Geburt. Ganz zu schweigen von Binden oder Slipeinlagen für Blasenschwäche, die ein beträchtlicher Teil aller Frauen nach der Geburt oder in höherem Alter täglich nutzen. Die Huffingpost etwa kommt in ihrer „period over lifetime“-Kalkulation inkl. Verhütungsmittel, Hautpflege und neuer Unterwäsche sogar auf über 18.000 Dollar!

EUR 7.000

gibt die durchschnittliche Frau in ihrem Leben fĂĽr Menstruation und VerhĂĽtung aus.

Wir menstruieren öfter als je zuvor

Noch nie haben Frauen so lange menstruiert wie heutzutage. Das hat einerseits damit zu tun, dass Mädchen immer früher ihre Periode bekommen und Frauen weniger Kinder bekommen d.h. weniger Zeit in Schwangerschaften verbringen. Kinder werden zudem in unserer Gesellschaft meist geplant und der medizinische Fortschritt reduziert zusätzlich Fehlgeburten auf ein Minimum.

Tamponsteuer weltweit

Derzeit werden Monatshygieneartikel in vielen Ländern der Welt ungerechtfertigt als „Luxusprodukte“ bzw. nicht in die Kategorie der „notwendigen“ und somit steuerlich begünstigten Produkte wie Lebensmittel eingereiht. Am Beispiel Österreich hingegen mutet absurd an, dass sogar Zirkusvorführungen sowie unverarbeiteter Tabak mit nur 10% besteuert werden, Monatshygieneartikel jedoch mit 20%. Ein weiteres Kuriosum: Kaviar ist mit nur 10% und Sekt mit 13% besteuert. Das macht vor allem für Frauen mit weniger Einkommen einen Unterschied. In Deutschland bekommen Frauen, die Hartz IV beziehen z.B. € 15,- pro Monat für ihre gesamten Hygieneprodukte zugesprochen – von der Zahnpasta bis zu Tampons und Binden. Für viele Frauen geht es also nicht nur um eine symbolische Erleichterung bei der Tamponsteuer, sondern um jeden Cent. 

Ungerechte Steuer auf Tampons & Co.

Bereits 2011 wurde in Kenia im Parlament das Aus der Steuer beschlossen, um die Lebensbedingungen der weiblichen Bevölkerung zu verbessern bzw. jungen Frauen den regelmäßigen Schulbesuch zu ermöglichen.

Keine Tampon-Steuer gibt es in folgenden Ländern:

  • Kanada (seit 2015)
  • Afrikanische Staaten: Jamaica, Nigeria, Libanon, Kenia, Tansania (aktuell wird leider ĂĽber die WiedereinfĂĽhrung der Steuer diskutiert), Uganda, SĂĽdafrika
  • Nicaragua
  • Indien
  • Malaysien
  • Deutschland (ab 2020 Senkung auf 7%)
  • Australien

Erfreuliche News aus Deutschland

In Deutschland hat sich das Thema Tamponsteuer auf Basis von Petitionen mit über 260.000 Unterschriften bis zum Finanzminister Olaf Scholz rumgesprochen. Er veröffentlichte im Herbst 2019 auf Twitter eine Nachricht, dass er eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 7% bis Anfang 2020 durchsetzen möchte. Anfang November 2019 wurde dieser Beschluss im Bundestag durchgesetzt: Ab 1. Januar 2020 werden in Deutschland also alle Periodenprodukte mit nur 7% und damit wie Güter des Grundbedarfs besteuert. Ein großer Erfolg!

Mit Stoffbinden wird deine Periode Zero-Waste fit
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"Als Menstruationsministerin würde ich dafür sorgen, dass viel mehr Aufklärungsarbeit über die verschiedenen Hygieneartikel und die von aus konventioneller Baumwolle gefertigten Tampons ausgehende gesundheitliche Gefahr geleistet wird. Außerdem würde ich mich dafür einsetzen, dass sämtliche Hygieneartikel geringer versteuert werden."

- Miriam M.
Was ist deine Erfahrung?
Was wĂĽrdest du tun?

Die TamponTax in der EU

In Österreich und der Slowakei werden Hygieneprodukte mit 20% besteuert. Auch in der Schweiz werden Tampons & Co. als Luxusgüter klassifiziert. In Zürich wurden als Protest vor kurzem 13 Brunnen mit roter Lebensmittelfarbe versetzt. Es wird damit ein Diskurs über den gesellschaftlichen Umgang mit dem weiblichen Körper gefordert. Das hat zumindest dazu geführt, dass eine Senkung der Mehrwertsteuer aktuell diskutiert bzw. in Deutschland sogar beschlossen wurde.

Das Schlusslicht in der EU in Sachen Tamponsteuer bildet mit sagenhaften 27% gegenwärtig Ungarn. Dänemark, Schweden und Norwegen liegen mit 25% knapp dahinter. Schlechte Nachrichten gibt es auch in Griechenland: Dort wurde die Steuer sogar von 13 auf 23% angehoben.

Die erdbeerwoche fordert seit 2016: Runter mit der Tamponsteuer! Hier kannst du unseren Appel unterzeichnen.

Wie stehst du zur Tampon Tax? Schreib uns!

Die Tamponsteuer auf dem politischen Parkett

Am 18. März 2016 äußerte die EU-Kommission im Rahmen eines Gipfeltreffens die Absicht, Mitgliedsstaaten die Möglichkeit zu geben, die Mehrwertsteuersätze für Hygieneprodukte auf null zu setzen. Dies geschah auf Drängen des britischen Premiers David Cameron, der sich nach massiven Protesten sowie einer Petition mit über 300.000 Unterschriften zur Abschaffung der Tamponsteuer gezwungen sah, dieses Thema auf EU-Ebene einzubringen. Bisher schreibt die EU nämlich einen Mindeststeuersatz von 5% auf Produkte wie u.a. Monatshygieneartikel vor, was Großbritannien somit daran hindert, die Steuer gänzlich abzuschaffen. Britische EU-Skeptiker nutzten nun sogar die Tamponsteuer als Druckmittel für den EU-Austritt Großbritanniens, so die EU nicht einlenkt und den Mitgliedsstaaten freistellt, die Steuer auf Monatshygiene gänzlich abzuschaffen. Das heißt, dass es dringend auch einer Änderung auf EU-Ebene bedarf!

Hoffnungsschimmer innerhalb der EU

Seit der ersten Kampagne der erdbeerwoche im Jahr 2016 hat sich weltweit einiges rund um die heiß diskutierte #TamponTax getan. Mittlerweile hat die Debatte über die sogenannte „Tamponsteuer“, die in Wahrheit natürlich sämtliche Monatshygieneartikel wie auch Binden oder Slipeinlagen betrifft, bereits mehrere Länder erfasst.

Jüngstes Vorzeigebeispiel ist Frankreich, das erst im Dezember 2015 diese Steuer von 20 auf 5,5% herab setzte. Auch die Kanaren setzten sich bereits für eine Senkung der Steuer ein. Das Problem daran ist, dass jede Änderung des Gesetzes einen Vorschlag der Europäischen Kommission und die Unterstützung aller 28 Mitgliedsstaaten erfordert. Irland ist eine Ausnahme in der EU. Dort müssen keine Abgaben gezahlt werden, da diese Erleichterung vor der EU-Regelung eingeführt wurde.

Großbritannien wollte bereits vor der Brexit-Abstimmung die 5%-Steuer aufheben und Hygieneartikel damit als „notwendiges Produkt“ einstufen. Der Vorschlag scheiterte 2015 mit der Begründung, dass das Mehrwertsteuersystem innerhalb der EU-Gesetzgebung sehr kompliziert sei. Aufwind gibt es aber auch auf EU-Ebene immer wieder. Erst zur EU-Wahl 2019 setzen sich z.B. die Grünen wieder für eine Abschaffung der Tamponsteuer in der gesamten EU ein.

Spanien: Forderungen zur Senkung der „tasa rosa“ von 10% auf 4% durch die Finanzministerin María Jesús Montero im Jahr 2018.

kaffeeschaum sieht aus wie menstruationstasse

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Das Engagement der erdbeerwoche in Ă–sterreich

Wir von der erdbeerwoche haben bereits im Januar 2016 eine Kampagne zur Senkung der Tamponsteuer gestartet und in einem offenen Brief an den österreichischen Finanzminister eine Senkung bzw. Abschaffung der ungerechtfertigt hohen Steuer auf Monatshygiene in Österreich gefordert.

Die Antwort des Herrn Finanzministers war leider wenig zufriedenstellend:
„Dem Ziel eines einheitlichen Steuersatzes Rechnung tragend, ist derzeit nicht vorgesehen, den Umfang der begünstigten Leistungen zu erweitern. Eine Bevorzugung von Hygieneartikeln für Frauen wäre im Vergleich zu anderen potentiell begünstigungswürdigen Leistungen/Produkten nicht zu rechtfertigen.“

Wir werden nun nicht locker lassen und von der österreichischen Regierung weiterhin eine Senkung bzw. im besten Fall Abschaffung der Tamponsteuer fordern. Dem Argument des Finanzministeriums, dass eine Bevorzugung von Monatshygieneartikeln nicht zu rechtfertigen wäre, können wir nur antworten:

Herr Finanzminister, haben Sie sich schon mal ausgerechnet, wieviel Geld eine Frau in einem Leben für Tampons und Binden ausgibt? Wir haben das getan und kommen dabei auf mehrere tausend Euro pro Frauenleben. Rechnet man Medikamente gegen Regelschmerzen dazu, wird dies noch wesentlich mehr! Wenn wir also eine Abschaffung der Tamponsteuer fordern, Herr Finanzminister, dann geht es dabei nicht um eine Bevorzugung von Frauen, sondern um eine ohnedies kleine Entlastung von Ausgaben, die allein Frauen zu tragen haben – ob sie wollen oder nicht!

Die erdbeerwoche setzt sich seit

2016

aktiv gegen die Tamponsteuer in Ă–sterreich ein. Du kannst uns unterstĂĽtzen, indem du unseren Appel unterzeichnest.

Aktuelle Entwicklungen

In Österreich bewegt sich nach der Kampagne der erdbeerwoche nun ebenfalls endlich etwas auf politischer Ebene. So fordert aktuell die SPÖ, dass Frauenhygieneprodukte wie Grundversorgungsprodukte eingestuft werden und den entsprechenden Steuersatz von 10% annehmen sollen. Bereits 2016 wurde diese Forderung in Wien (angestoßen durch die SPÖ Wien Landstraße) und Niederösterreich (angestoßen durch die NÖ Landesfrauen) beim Landesparteitag einstimmig angenommen. Auch 2019 wurde das Thema wieder von der SPÖ auf das politische Tableau gebracht.

Schon Expertin? Vielleicht auch spannend:

Unsere Forderungen:
Wir von der erdbeerwoche fordern die österreichische Regierung nach wie vor auf, Tampons und Binden endlich fair zu besteuern. Insbesondere nachhaltige Produkte wie Biotampons oder –binden sollten steuerlich begĂĽnstigt werden, da diese gesundheitliche und ökologische Vorteile mit sich bringen, die wiederum dem Staat zu Gute kommen.

Frau in der Natur

Frauen und Nachhaltigkeit

Ergebnis einer harmlosen Google-Suche aus dem Jahr 2011 Wer hätte das gedacht! Da googelt frau aus Recherche-Interesse mir nichts dir nichts die Begriffe „Frauen“ und

Frau hält Stoffbinde

- Karo von der erdbeerwoche

Mein Tipp

Hilf mit, die Tamponsteuer zu senken! Unterzeichne jetzt unseren Appell, den wir gemeinsam mit der zivilgesellschaftlichen Plattform aufstehn.at gestartet haben.

Die Tamponsteuer in den USA

In der USA besteuern die meisten Staaten alle „greifbaren persönlichen Eigentümer“ mit der sogenannten Sales Tax, die zwischen 2,9 und 7,5 Prozent liegt. Darunter fallen auch Tampons & Co. Ausnahmen werden nur für auserwählte „Notwendigkeiten“ (= nicht-Luxusartikel) wie z.B. Lebensmittel, medizinische Einkäufe, Kleidung gemacht. Die Listen dieser Ausnahmen variieren von Staat zu Staat. Außerdem können lokale Regierungen zusätzliche Steuern erlassen.
Eine amerikanische Ökonomin sagte dazu: „It’s not that we are proactively taxing tampons. It’s that we tax everything. And tampons are just something that we tax.“

  • Keine Steuer auf Tampons & Co. haben derzeit folgende 10 US-Bundesstaaten: Minnesota, Illinois, Florida, Maryland, New Jersey, Pennsylvania, New York, Connecticut, Massachusetts, Nevada.
  • Folgende Bundesstaaten haben generell keine Mehrwertsteuer: Oregon, Montana, Alaska, Delaware and New Hampshire

Auch Ex-Präsident Obama bekennt sich zur Herabsetzung der Tamponsteuer

Aber auch Ex-Präsident Obama wurde in seiner Amtszeit von einer Youtuberin auf das Thema aufmerksam gemacht. In einem Interview gestand er, dass er sich nicht bewusst gewesen sei, dass Tampons in den USA derselben Steuerklasse wie Luxusgüter unterliegen. Obama sagte Anfang 2016 in einem YouTube-Interview, dass der einzige Grund dieser Steuern sei, dass ausschließlich Männer im Ausschuss saßen, als das Gesetz verabschiedet wurde.

Aber wie wird sich diese Politik in der Ära des aktuellen Präsidenten Donald Trump entwickeln? Bekannt wurde vor allem sein Kommentar zu Megyn Kelly. Die Moderatorin hatte Trump im Vorwahlkampf kritische Fragen gestellt, woraufhin sich dieser angegriffen fühlte und mit folgender Aussage konterte:

„Da tropfte Blut aus ihren Augen, Blut aus ihrer Wo-auch-immer.“
- Donald Trump

Außerdem beendete er – innerhalb der ersten Tage im Amt – die staatlichen Zuschüsse für Organisationen, die im Ausland Abtreibungsberatungen anbieten. Trotz alledem oder vielleicht gerade deshalb gibt es momentan eine neue Bewegung in der USA.

"Menstrual Equity“ in den USA

  • Im März 2016 haben fĂĽnf Frauen eine Klage gegen das New York State Department fĂĽr Steuern und Finanzen eingereicht. Die Kläger (Margo Seibert, Jennifer Moore, Catherine O’Neil, Natalie Brasington, and Taja-Nia Henderson) behaupten, dass die staatliche Besteuerung von Tampons und anderen Hygieneprodukten gegen die Gleichbehandlungsklauseln der USA und der New Yorker Staatskonstitutionen verstößt. Viagra ist z.B. als „medizinische Notwendigkeit“ steuerfrei.
  • Die Stadt New York ging in weiterer Folge mit gutem Beispiel voran und wurde zur ersten Stadt der USA, die ein Programm zur kostenlosen Abgabe von Hygieneprodukten einfĂĽhrte.
300.000

Mädchen an öffentlichen Schulen, 23.000 Frauen in Obdachlosenheimen und Gefängnissen sollen kostenlose Monatshygiene erhalten. Dieses Gesetz verabschiedete der Bürgermeister von New York Bill de Blasio 2016, nachdem Ratsmitglied und Budgetverantwortliche Julissa Ferreras-Copeland den Vorschlag eingebracht hatte.

Bill de Blasio sagt:
“These laws recognize that feminine hygiene products are a necessity ― not a luxury.”

Die Kosten für die Stadt zur Umsetzung der Gesetzgebung werden sich auf rund $ 4,2 Millionen für das erste Jahr belaufen. Danach sollen sie auf etwa $ 1,9 Millionen jährlich fallen. Die erdbeerwoche durfte im September 2016 mit der New Yorker Finanzstadträtin Julissa Ferreras-Copeland über das Thema TamponTax diskutieren. Das zentrale Argument, warum der Gesetzgebung stattgegeben wurde, war, dass Toilettenpapier öffentlich zur Verfügung gestellt wird und deswegen auch Frauenhygiene als notwendige Güter eingestuft wurden.

  • Kalifornien und Illinois haben ebenso GesetzesentwĂĽrfe vorgelegt, um diese in öffentlichen Schulen zugänglich zu machen. Connecticut will Tampons und Binden in allen Schulen, Obdachlosenheimen und Gefängnissen gratis zur VerfĂĽgung stellen. AuĂźerdem wurde im Jänner 2017 in Los Angeles County eine Verordnung verabschiedet, die freien Zugang zu Hygieneprodukten in allen Haftzentren fĂĽr Jugendliche verlangt.
  • Aktivistinnen (z.B. Jennifer Weiss-Wolf) setzen sich aktiv mit Hilfe von Petitionen, Protesten und öffentlicher Aufklärung fĂĽr ein Ende der Steuer ein.
  • Vor kurzem kĂĽndigte sogar eine Republikanerin im US-Kongress ihren Menstrual Equity for All Act of 2017 an. Der Gesetzesentwurf, der bereits von vielen DemokratInnen unterstĂĽtzt wird, enthält fĂĽnf wichtige Vorschläge, wie man die Menstruation erschwinglicher machen kann.

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Für alle, die nicht auf die Senkung der Tamponsteuer warten wollen, gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, bei Hygieneprodukten einiges an Geld zu sparen. Allein mit einer Menstruationstasse, die du bis zu 10 Jahre wiederverwenden kannst, sparst du dir einiges an Geld! Und nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt und vor allem deiner Gesundheit tust du damit etwas Gutes.

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Quellen:

menstruations ministerium fĂĽr vulven und inneres
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