Eisenmangel und Periode: Was tun?

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Redakteurin: Rika Mader

Symptome bei Eisenmangel

eisenmangel wegen periode
eisenmangel wegen periode

Während der Periode fühlst du dich oft schwach und einfach antriebslos? Ein Grund dafür kann sein, dass dein Eisenbedarf durch den Blutverlust sehr hoch ist. Ein Eisenmangel zeichnet sich durch Blässe und Müdigkeit aus und das Gefährliche daran: Symptome kommen meist schleichend.

Weitere Symptome bei Eisenmangel während der Menstruation:

  1. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, erschwerte Konzentration und Schwächegefühl
  2. Blasse Haut
  3. Mundwinkeleinrisse
  4. Vermehrtes Kälteempfinden (Finger,..)
  5. Bei starker Blutarmut bzw. starkem Eisenmangel: Atemnot und Herzrasen

Aber warum ist Eisen für dich so wichtig? Bei einem Eisenmangel werden zu wenige rote Blutkörperchen gebildet und diese transportieren den Sauerstoff in unserem Blut zu den Organen. Das Schockierende: Ein Großteil der Frauen* unter 50 deckt ihren Eisenbedarf nicht. Wir verraten dir, was du gegen Eisenmangel während der Periode tun kannst.

Ursachen für Eisenmangel bei Frauen

Warum haben Frauen* einen erhöhten Eisenbedarf? Jede 5. Frau* bzw. Menstruierende hat eine sehr starke Regelblutung (Hypermenorrhoe). Das heißt, sie verlieren mehr als 30-70 ml. Blut pro Periode.  Bei vielen kommt noch erschwerend hinzu, dass die Tage länger als 5-7 Tage dauern. 

Eine der Ursachen für eine starke Blutung kann sein, dass das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur behindert ist. Durch gutartige Myome, Endometriose oder auch eine Spirale kann die Gebärmuttermuskulatur beeinträchtigt werden. 

Lies hier mehr, was auf eine starke Periode hinweist und was du bei einer starken Regelblutung tun kannst.

Starke Menstruationsblutung erhöht den Eisenbedarf

Der Blutverlust schwächt aber auch bei einer normal starken Menstruationsblutung den Körper und es kann daher zu einem erhöhten Bedarf von Eisen kommen. Wird der Bedarf nicht wieder aufgefüllt, verarmt der Körper nach und nach an Eisen. Wusstest du, dass du im Schnitt 500 mal im Leben menstruierst und rund 25 mg Eisen damit pro Zyklus verloren gehen?

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Eisenmangel frühzeitig erkennen

Je früher ein Eisenmangel erkannt wird, desto besser kannst du dem entgegenwirken. Am besten lässt du bei den regelmäßigen ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen immer auch deine Eisenwerte im Blut checken. Dabei ist es wichtig, nicht nur den Hämoglobinwert, also den aktuellen Eisenwert im Auge zu behalten, denn dieser kann durch das, was du am Vortag gegessen hast, beeinflusst werden. Wichtig ist auch der Serum-Ferritin-Wert, denn dieser gibt Aufschluss über den Füllungsgrad deines Eisenspeichers. Die beiden Werte in Kombination lassen darauf schließen, ob du einen erhöhten Eisenbedarf hast, oder nicht. Schaue auf jeden Fall vorher bei deiner Ärztin oder deinem Arzt vorbei und lass deine Eisenwerte checken und klär dort ab, ob du zusätzliche Präparate bzw. Nahrungsergänzungsmittel benötigst.

Selbsttests bei Eisenmangel

Außerdem gibt es auch schon Selbsttests zum Eisen-Check. Diese sind allerdings meist nicht so genau wie ein Bluttest beim Arzt und die Interpretation solcher Tests ist für Laien ebenso nicht einfach. Falls du also glaubst, unter einem Eisenmangel zu leiden, solltest du dies in jedem Fall ärztlich abklären.

Tipps gegen Eisenmangel bei Periode

1. Eisenhaltige Lebensmittel zu dir nehmen

Grundsätzlich solltest du auf jeden Fall darauf achten, eisenhaltige Lebensmittel zu essen. Für Menstruierende werden 15 mg Eisen am Tag zur Vorbeugung von Eisenmangel während der Periode empfohlen. Nun fragst du dich wahrscheinlich: Was kannst du bei Eisenmangel essen? Welche Lebensmittel enthalten ausreichend Eisen? Am besten deckst du dich mit Folgendem ein:

1. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen
2. Vollkorngetreide in Form von Brot oder Müsli
3. Gemüse wie Spinat oder Erbsen
4. Fleisch und Fisch

Unterstützend für die Aufnahme von Eisen kann Vitamin C sein. Hemmend für die Eisenaufnahme hingegen sind Medikamente, Milchprodukte sowie Sojaprodukte. Auch chronisch entzündliche Darmbeschwerden können den Eisenmangel begünstigen.

2. Wenn Ernährung mal nicht reicht: Nahrungsergänzungsmittel

Wenn die Aufnahme durch Lebensmittel nicht ausreichend ist, können Eisenpräparate wie die von Pure Encapsulations® deinem Körper zusätzlich Eisen zuführen. Das Spurenelement Eisen ist wichtig für die Bildung von Hämoglobin und somit den Transport von Sauerstoff.

Vitamin C fördert die Eisenaufnahme

Das Besondere an Eisen-C ist neben der ideal dosierten Menge von Eisen auch das beigemengte Vitamin C, das deinen Körper dabei unterstützt, Eisen aus der Nahrung aufzunehmen. Zusätzlich tragen Vitamin C und Eisen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Was die Eisenaufnahme hemmt

Es gibt aber nicht nur Stoffe, die die Eisenaufnahme fördern, sondern auch solche, die sie hemmen können. Beispielsweise solltest du eisenhaltige Lebensmittel und speziell Eisen-Nahrungsergänzungsmittel nicht zusammen mit Milchprodukten, grünem oder schwarzem Tee einnehmen. Diese Lebensmittel können die Eisenaufnahme hemmen.

Lies dir Produktbeilagen gut durch

Lies dir bei Nahrungsergänzungsmitteln immer ganz genau die Verzehrempfehlung durch, zu welchem Zeitpunkt du die Präparate einnehmen solltest (ob vor, während oder zwischen den Mahlzeiten). Auch solltest du Eisenpräparate nicht zusammen mit gewissen anderen Medikamenten einnehmen, da es hier ebenfalls zu einer Wirkungsminderung (in diesem Fall jedoch der Medikamente) kommen kann. Bei Unsicherheiten kläre das am besten ärztlich ab.

Wichtig! Nahrungsergänzungsmittel stellen keinen Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung dar. Achte in jedem Fall auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und überschreite die angegebene Verzehrmenge von Nahrungsergänzungsmitteln nicht.

3. Eiseninfusionen

Bei einem wirklich ausgeprägten Eisenmangel kann möglicherweise nur mehr eine Eisen-Infusion den chronisch leeren Eisenspeicher wieder auffüllen. Solche Infusionen werden vom Hausarzt/der Hausärztin oder einem/r Spezialist:In durchgeführt. In jedem Fall ist genaue Kontrolle der Eisenwerte im Blut Voraussetzung, um die Entscheidung für oder gegen eine Eiseninfusion zu treffen.

Folgen, wenn Eisenbedarf von Frauen* nicht gedeckt ist

Eisen ist für den Aufbau von roten Blutkörperchen wichtig und wenn zu wenig Eisen im Körper ist, kann dies zu Anämie – Blutarmut – führen. Da diese roten Blutkörperchen den Sauerstoff transportieren, ist die Folge, dass der Körper mit weniger Sauerstoff versorgt wird. Das kann dazu führen, dass du dich müde und schwach fühlst. Außerdem kann es sein, dass dir bei Eisenmangel häufig kalt ist und du blass aussiehst. Bei starker Blutarmut kann es sogar zu Atemnot und Herzrasen kommen, vor allem wenn du Sport machst oder dich anderweitig anstrengst. Bei diesen und ähnlichen Symptomen ist es  wichtig, dass deine Eisenwerte in einer Praxis abgeklärt werden.

Redakteurin: Rika Mader

Erfahre in diesem Artikel, was du bei Eisenmangel tun kannst.

- Rikas Tipp

Achte bei Warnsignalen darauf, dass du so bald wie möglich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchst und deine Eisenwerte prüfen lässt. Ein Eisenmangel kann dich während der Periode zusätzlich einschränken, wenn du schlapp und energielos bist.

Eisen in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während einer Schwangerschaft und Stillzeit hat der Körper übrigens ebenso einen erhöhten Bedarf an Eisen. Beachte, dass dein Körper auch ohne Blutverlust in der Zeit das Doppelte an Eisen benötigt. Daher sollten eisenhaltige Lebensmittel auf jeden Fall nicht im Speiseplan fehlen. Kläre mit deiner Ärztin oder Arzt, was du tun kannst, um einem Eisenmangel während der Schwangerschaft vorzubeugen.

Die positiven Eigenschaften von Eisen

Jede Menge Energie und ein rosiger Teint begleiten dich, wenn du deinen Eisenbedarf voll deckst. Außerdem ist es vor allem, wenn du regelmäßig Sport machst, wichtig, dass du auf deine Eisenwerte achtest. Eisen stellt nämlich sicher, dass der Sauerstoff, den du einatmest, den schnellsten Weg zu deinen Muskeln findet. Höchstleistungen sind daher nur dank und mit ausreichend Eisen im Blut schaffbar.

Gute Fragen
FAQ

Frauen* können während der Menstruation einen höheren Eisenbedarf haben und sind daher häufiger von Eisenmangel betroffen als Männer. Ein Eisenmangel kann zu Schlappheit, Müdigkeit, Kältegefühl und Blässe führen.

Während der Periode gehen durchschnittlich 25 mg Eisen verloren. Je nachdem wie stark deine Blutung ist, kann der Eisenverlust höher sein. Kläre das auf jeden Fall mit deiner Ärztin oder Arzt ab, wenn du Symptome hast.

Wenn der Eisenwert zu niedrig ist, dann kann das du Blutarmut führen und Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Blässe begleiten dich.

Frauen* bzw. Menstruierende verlieren monatlich bei der Regelblutung Blut und somit auch Eisen. Daher ist der Bedarf an Eisen höher, als bei Männern*.

Bei Eisenmangel kann es sein, dass du dich müde und schlapp fühlst. Außerdem kann es zu Herzrasen kommen. Kläre Symptome auf jeden Fall ärztlich ab.

Durchschnittlich verliert eine Frau* bzw. Menstruierende während der Periode 25 mg Eisen.

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