Vorhang auf für:

Periode@work

Was ist
Periode@work?

Periode@work setzt sich mit dem Thema Menstruation am Arbeitsplatz auseinander und thematisiert Herausforderungen, vor denen menstruierende Arbeitnehmerinnen stehen.

- AHA!
Produktivität am Arbeitsplatz während der Periode

Produktiv trotz Periode?

Neue Studienergebnisse zeigen das Gegenteil Arbeiten trotz Regelschmerzen? Gehört für die meisten Frauen zum Alltag. Während manche Frauen ihre Periode kaum wahrnehmen, ist der Großteil

Periode@work
FACTS

Wusstest du, dass...
1.

fast 90% aller Frauen monatlich unter Menstruationsbeschwerden leiden?

2.

die Kosten für die europäische Wirtschaft, verursacht durch Endometriose auf ca. 30 Milliarden Euro geschätzt werden?

3.

laut einer Umfrage des Stern 70% der Frauen angeben, sich mit Schmerzmitteln in die Firma zu schleppen, obwohl sie sich nicht arbeitsfähig fühlen?

4.

rund 50% wegen ihrer Periode schon mal mindestens einen Tag im Krankenstand waren, und 38% meinen, dass ihre Periode ein Grund ist, sich krank zu melden?

5.

bis zu 24% der Gesamtfehltage von Frauen im Job oder am Ausbildungsplatz auf Grund von Menstruationsbeschwerden entstehen?

6.

mehr als 70% der Frauen ihre Arbeit unterbrechen müssen, wenn sie ihre Regel bekommen, um sich mit entsprechenden Produkten auszustatten?

Die Periode im Unternehmen: Betriebsgesundheit weiterdenken

Gleich vorweg: Es geht nicht um eine Opferrolle von Frauen, oder um eine Bevorzugung von irgendjemandem in der Berufswelt. Uns von der erdbeerwoche geht es um eine objektive Auseinandersetzung mit dem Thema Menstruation in unserer Gesellschaft und daher auch am Arbeitsplatz.

Die Daten und Fakten der Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sprechen für sich, aber das Tabu der Menstruation spiegelt sich vor allem bei der emotional aufgeladenen Diskussion rund das Thema Menstruation in der Arbeitswelt wider.

Uns ist auch klar, dass eine solche Auseinandersetzung nicht in jedem Job und jedem Unternehmen möglich ist. Dennoch: Dass mehr als die Hälfte der befragten Frauen einer Umfrage des Stern bereits wegen ihrer Menstruation im Krankenstand waren, ist eine Tatsache, die kein Unternehmen ignorieren sollte.

Wir schätzen unsere Mitarbeiterinnen an allen TAGEN!

Mittlerweile stellen sich  die ersten Unternehmen – vor allem in den USA – der Thematik und auch im deutschsprachigen Raum tut sich etwas in Sachen periodenfreundlicher Arbeitsplatz. In Japan gibt es sogar seit 1947 ein Gesetz, das Frauen während ihrer Menstruation gestattet, Urlaub zu nehmen. Aufgrund von Scham wird es in den meisten Fällen jedoch nicht in Anspruch genommen.

Statistisch gesehen hat in diesem Moment gerade jede 5. Frau auf diesem Planeten ihre Periode – also auch an ihrem Arbeitsplatz.

frau mit bio tampons

- Bettina von der erdbeerwoche

Mein Tipp

Wir von der erdbeerwoche unterstützen Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung eines periodenfreundlichen Arbeitsplatzes. Hier geht’s zu unseren Angeboten für Unternehmen.

Warum Unternehmen auch an die Monatshygiene denken sollten

An deinem Arbeitsplatz gibt es mit Sicherheit kostenloses Toilettenpapier. Möglicherweise sogar gratis Kaffee oder kostenlose Snacks. Vielleicht arbeitest du ja auch bei einem verantwortungsvollen Unternehmen, das sogar Bio-Obst oder Fair Trade-Produkte anbietet?

Gut so. Aber es gibt Produkte, die Frauen regelmäßig zumindest genauso benötigen: Tampons und/oder Binden. Berücksichtigt man, dass eine Frau in ihrem gesamten Leben bis zu 500 Mal menstruiert und dabei zwischen 10.000 und 17.000 Tampons oder Binden benötigt, ist das jede Menge Geld, das Frauen hier monatlich aufbringen müssen. Warum also nicht auch als Unternehmen Frauen auf diesem Gebiet unterstützen und anstatt von „nice to have“ Gratisprodukten wie Snacks lieber wirklich notwendige Produkte zur Verfügung stellen?

80%

 der Frauen berichten von einem Produktivitätsverlust während ihrer Menstruation.

Das rote Tabu – auch im Job

Ein Grund, warum das Thema Menstruation mit all seinen gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen wohl noch kaum bis gar nicht Eingang in die Debatte rund um Nachhaltigkeit in Unternehmen bzw. Corporate Social Responsibility (CSR) gefunden hat, ist mitunter das Schamgefühl, das vielen Frauen (und Männern!) auch heutzutage noch anhaftet, wenn sie mit diesem Thema konfrontiert werden.

Psssst… Hast du mal ein Tampon?

Selbst in frauendominierten Betrieben ist für viele erwachsene Frauen allein die Frage nach einem Tampon der Gipfel der Peinlichkeit. Meist passiert das nur hinter vorgehaltener Hand, fast so, als würden sie nach Drogen fragen. Dabei müsste frau gar nicht andere nach Menstruationsprodukten fragen, würden diese genauso zum selbstverständlichen Inventar eines Firmen-WCs gehören wie Toilettenpapier oder Seife. Ähnlich wie beim bekannten Bio-Obstkorb lohnt sich auch bei diesen Produkten ein genauer Blick, denn 90 Prozent aller herkömmlichen Tampons und Binden bestehen aus einem Zellstoff-Plastik-Gemisch und benötigen daher mehrere hundert Jahre, um zu verrotten.

Allerdings gibt es mittlerweile auch im Monatshygienebereich nachhaltige Alternativen wie zum Beispiel kompostierbare Tampons oder Binden aus biologischer Baumwolle. Warum also Frauen im Unternehmen nicht auch diese Produkte kostenlos zur Verfügung stellen? Dabei geht es nicht um eine reine Charity-Maßnahme für die weibliche Belegschaft, sondern – ganz im Sinne von Corporate Social Responsibility – auch um den unternehmerischen Nutzen. Dass eine Maßnahme wie kostenlose Monatshygiene auf den Betriebstoiletten zur Steigerung des Wohlergehens und der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen beiträgt, zeigen die Vorreiterunternehmen, die bereits aktiv wurden:

Bio-Tampons: gut für dich und die Umwelt

Menstruationsprodukte sollten auf Firmentoiletten ein selbstverständliches Inventar sein. Eigentlich gehören sie dazu wie das Klopapier und die Papierhandtücher.

- Birgit Pristauz, Eigentümerin Bäckerei Bichlbäck
Wie stehst du dazu?
Was sagst du zu dem Thema?
Bio-Tampons: gut für dich und die Umwelt

Menstruation als Teil des Gesundheitsmanagements

Diverse Studien zeigen, dass zwischen 75 und 90 Prozent aller Frauen unter Menstruationsbeschwerden leiden. Rund ein Drittel davon sind unter anderem aufgrund von Bauchkrämpfen so stark beeinträchtigt, dass sie in dieser Zeit ihrer Arbeit beziehungsweise ihren Alltagstätigkeiten nicht in gewohnter Weise nachkommen können. Indem sich Unternehmen im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung auch diesem Thema widmen, kann auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen – etwa durch anlassbezogenes Home Office – reagiert und so mitunter Krankenstände gesenkt werden.

Ab ins Klo? Oh no!

Ein anderer – nicht ganz uneigennütziger – Nebeneffekt durch verstärkte Aufklärung zum Thema Menstruation zeigt sich auch auf ökonomischer Seite: Noch immer entsorgt ein großer Teil der Frauen ihre Tampons (und teilweise sogar die Binden!) in der Toilette, was nicht nur ein ökologisches Problem, sondern aufgrund von Verstopfung auch massive Kosten für das Unternehmen zur Folge haben kann. So werden Tampons und Binden richtig entsorgt.

Frau hält sich den Bauch wegen Regelschmerzen

Starke Regelschmerzen & Endometriose

Unglaublich aber wahr: 75% aller Frauen haben zeitweise leichte bis mäßig starke Beschwerden bei ihrer Regelblutung. 10% aller Frauen leiden so stark unter ihren Regelschmerzen,

kaffeeschaum sieht aus wie menstruationstasse

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So sieht ein menstruationsfreundlicher Arbeitsplatz aus:

1. Menstruation wird als Thema im Unternehmen ernst genommen und Möglichkeiten für die Belegschaft erarbeitet, z.B. Homeoffice.

2. Je nach Möglichkeit am Arbeitsplatz: Es gibt einen Rückzugsort und eine Wärmflasche oder Tee stehen bereit.

3. Kostenfreie Binden, Tampons & Co. werden in den Firmen-WCs angeboten – im besten Fall handelt es sich dabei um nachhaltige Monatshygiene.

Schon Experte? Vielleicht auch spannend:

Und deine Periode?
Bio Fair Vegan
Frau mit Menstruationstasse

- Annemarie von der erdbeerwoche

Mein Tipp

Die erdbeerwoche erstellt für interessierte Unternehmen eine Road-Map, wie mit dem Thema Menstruation firmenintern umgegangen werden kann. Schreibt uns!

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Frau in der Natur

Frauen und Nachhaltigkeit

Ergebnis einer harmlosen Google-Suche aus dem Jahr 2011 Wer hätte das gedacht! Da googelt frau aus Recherche-Interesse mir nichts dir nichts die Begriffe „Frauen“ und

Quellen:

menstruations ministerium für vulven und inneres
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